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AWS EC2 Hostname nach Neustart behalten

Wenn man zum Beispiel auf einer Ubuntu EC2 Instanz den Hostname geändert hat, kann es sehr wahrscheinlich sein, dass nach einem Neustart der Instanz wieder der ursprüngliche Hostname verwendet wird. Um dieses Verhalten zu unterbinden, gibt es eine einfach Lösung.

/etc/cloud/cloud.cfg.d/

In diesem Verzeichnis muss eine neue Datei mit dem Namen „99_hostname.cfg“ erstellt werden. Der Inhalt ist relativ simpel. Es reicht lediglich eine Zeile aus um der Instanz mitzuteilen, dass die vorhandene (eigene) Konfiguration des Hostname beibehalten werden soll:

preserve_hostname: true

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AWS hostalive mit Icinga ohne Ping, aber mit check_tcp

Um einen Host bei Amazon Web Services per Icinga zu überwachen, kann man leider nicht auf den normalen „hostalive“ von Icinga zurückgreifen. Dieser „pingt“ den Server regelmäßig an und meldet sich entsprechend, wenn der Server nicht erwartungsgemäß antwortet.

Auf Amazon EC2 oder auch Lightsail Servern werden Ping-Anfragen erstmal grundsätzlich aus Sicherheitsgründen geblockt. Auf EC2 Servern lassen sich die sogenannten ECHO-Requests (ICMP Requests) zum Glück freischalten –  auf den Lightsail Servern geht das leider nicht.

Um dennoch die Erreichbarkeit überprüfen zu können, kann man bei Icinga anstatt der standardmäßig eingestellten „hostalive“ Abfrage auch einen eigenen Check verwenden, der z.B. die Erreichbarkeit des Hosts per TCP/IP auf einem bestimmten Port (z.B. 80 – WWW) testet.